Skitourismus in Obertauern
Urlaub in Obertauern, Salzburg : Erfolgreich und beliebt seit 1920
Die Anfänge des Tourismus in Obertauern gehen weit zurück. Jedoch erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kommt der Tourismus in der Region so richtig in Schwung. Noch 1920 müssen Skifreunde zu Fuß nach Obertauern wandern, das Gepäck wird auf einem Pferdeschlitten in den Ort gebracht. Mehr Anhänger findet vorerst noch der „Sommertourismus“: Zwischen 1925 und 1927 finden die ersten Tauernrennen für Autos und Motorräder statt. Skifreuden genießt man rund um Obertauern erst ab 1929: In diesem Jahr wird erstmals der reguläre Winterverkehr über den Tauernpass aufgenommen – Obertauern ist von nun an ganzjährig für Gäste leicht erreichbar, ein Meilenstein für den Tourismus.
Der Zweite Weltkrieg bringt einen Rückschlag für den Tourismus in Obertauern. Doch schon 1948 wird der erste Skilift am Seekarhaus in Betrieb genommen. Die Pisten werden noch bis 1960 von den Skifahrern getreten. Jedoch schon ab 1950 werden die Lawinenverbauungen und Straßen errichtet, neue Liftanlagen entstehen und die Hotellerie blüht auf. Nach 1960 präsentiert sich Obertauern als moderner Wintersportort und genießt international einen guten Ruf. Der sich übrigens mit dem 1985 abgeschlossenen Ausbau der Tauernrunde und dem ausgeklügelten Liftsystem rund um den Radstädter Tauern bis heute erhalten hat.
Obertauern ist eine der beliebtesten Winterurlaubsregionen in der gesamten Alpenregion.

